Kalifornischer Millionen-Schatz womöglich Diebesgut

5. März 2014, 06:40
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Spekulationen um Herkunft der alten Münzen - Findern könnte Verlust drohen

Los Angeles - Das Paar, das vor kurzem in Kalifornien einen Millionen-Goldschatz entdeckte, muss laut einem Pressebericht womöglich um seinen neuen Reichtum bangen: Die Zeitung "San Francisco Chronicle" berichtete in ihrer Montagsausgabe, bei dem Schatz könnte es sich um Diebesgut handeln.

Möglicherweise seien die Goldmünzen, die das Paar auf seinem Grundstück in rostigen Dosen entdeckt hatte, vor mehr als hundert Jahren beim Überfall auf das Münzamt von San Francisco erbeutet worden. Zum Beleg druckte die Zeitung einen Artikel vom 1. Jänner 1900, in dem der Überfall auf das Münzamt beschrieben wurde.

Die beiden Finder, die anonym bleiben wollen und in der US-Presse nur John und Mary genannt werden, hatten auf ihrem Grundstück mehr als 1.400 wertvolle Münzen in acht alten Dosen entdeckt. Experten schätzen den Wert der Goldmünzen aus dem 19. Jahrhundert auf mehr als zehn Millionen Dollar (mehr als 7,3 Millionen Euro).

Verkauf in zwei Monaten

Das auf Numismatik spezialisierte Unternehmen Kagin's will als Treuhänder den Schatz über das Internet verkaufen. Kagin's-Chef Donald Kagin widersprach den Spekulationen des "Chronicle". Die gefundenen Münzen seien überwiegend bereits lange Zeit im Umlauf gewesen. Wenn es sich um die Beute des Überfalls auf das Münzamt gehandelt hätte, wäre dies nicht der Fall, sagte Kagin. Es bleibe bei den Planungen, in etwa zwei Monaten mit dem Verkauf zu beginnen.

Die beiden etwa 40-jährigen Finder haben einen Teil des Geldes bereits verplant. Sie wollen damit ihr Anwesen in der Nähe der Stadt Sacramento bezahlen, das sie wegen finanzieller Schwierigkeiten ohne den Goldfund womöglich verloren hätten. (APA, 05.03.2014)

  • Die Goldmünzen, geputzt und verpackt, sollen in zwei Monaten verkauft werden.
    foto: ap photo/reed saxon

    Die Goldmünzen, geputzt und verpackt, sollen in zwei Monaten verkauft werden.

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