Große Schäden nach Sturm in Nordspanien

Ansichtssache4. März 2014, 14:49
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Zwölf Meter hohe Wellen an Atlantikküste

La Coruna - Das Sturmtief Cristina hat an der nordspanischen Atlantikküste beträchtliche Schäden angerichtet. Wie die Online-Zeitung lavozdegalicia.es am Dienstag berichtete, setzten bis zu zwölf Meter hohe Wellen in der Region Galicien den Stadtkern des Fischerorts San Cibrao unter Wasser. In der Hafenstadt La Coruna wurden die Strandpromenaden überschwemmt.

Straßen und Kellerräume unter Wasser

In der angrenzenden Region Asturien zerstörten die Wogen den Hafen der Ortschaft Cudillero. Die Wellen rissen laut Medienberichten weite Teile eines Schutzdamms ein, sodass die Brandung ungehindert ins Hafenbecken strömen konnte. In der Nähe der Hafenstadt Santander in der Region Kantabrien setzte die Flut Straßen und Kellerräume unter Wasser. Im baskischen Fischereihafen Bermeo wurden Hafenanlagen erneut beschädigt, die erst kürzlich bei einem Unwetter zerstört und provisorisch repariert worden waren.

Ungewöhnlich viele Unwetter

Die Behörden hatten für mehrere Regionen an der Nordküste Spaniens die höchste Alarmstufe ausgelöst und die Bevölkerung davor gewarnt, sich der Küste zu nähern. Die spanische Atlantikküste wurde in diesem Winter von ungewöhnlich vielen Unwettern heimgesucht. Meteorologen führten dies nach Informationen der Zeitung "ABC" darauf zurück, dass das Azoren-Hoch sich nach Süden verlagert habe. Dadurch gelangten Sturmtiefs von Westen über den Atlantik nach Großbritannien, Westfrankreich und Nordspanien. (APA, 4.3.2014)

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