In Australien steigt Gefahr von extremer Hitze und Buschbränden

4. März 2014, 13:56
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Laut dem neuesten Klimabericht - Australien in vergangenen 100 Jahren fast einen Grad wärmer geworden

Sydney - Australien muss sich öfter auf extreme Hitzeperioden und höhere Buschbrandgefahr einstellen. Das geht aus dem neuesten Klimabericht hervor, den die staatliche Forschungsbehörde CSIRO und das Meteorologische Institut am Dienstag veröffentlichten. Australien sei innerhalb der vergangenen 100 Jahre fast ein Grad wärmer geworden. Sieben der zehn heißesten Jahre seien seit 1998 registriert worden.

"In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Häufigkeit von warmen Monaten verfünffacht, während die Häufigkeit von kalten Monaten um etwa ein Drittel zurückgegangen ist - im Vergleich zur Periode 1951 bis 1980", heißt es in dem Bericht. "Das Ausmaß des Klimawandels kann nur durch umfangreiche und nachhaltige Reduzierungen der Treibhausgase erreicht werden."

Natürliche Schwankungen und Klimawandel

Es sei schwierig zu sagen, was auf natürliche Schwankungen und was auf Klimawandel zurückzuführen sei, sagte Karl Braganza, Sprecher des Meteorologie-Instituts. Aber es sei "höchst unwahrscheinlich", dass die Hitzewellen, die Australien in den beiden zurückliegenden Sommern erlebte, allein auf natürliche Variationen zurückzuführen seien, so der Bericht. "Es ist klar, dass das globale Klima sich erwärmt und Australien betroffen ist", sagte Penny Wetton, Klimawissenschafterin am CSIRO, dem Sender ABC.

Wetterlagen, die hohe Buschbrandgefahr bedeuten, träten seit den 70er-Jahren immer häufiger auf, heißt es. Dazu gehören extreme Hitze und gleichzeitig heftige Winde. Besonders betroffen seien Süd- und Ostaustralien, wo der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt. Dort gab es in den vergangenen Monaten schwere Buschbrände. (APA, 4.3.2014)

  • Schwere Buschbrände im vergangenen Monat in Australien.
    foto: reuters/handout

    Schwere Buschbrände im vergangenen Monat in Australien.

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