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Die Beschleunigung der Cloud

10. März 2014, 00:00

Wie T-Systems die Cloud beschleunigt und sie so für Big Data bereit macht.

Die Analyse großer Datenbestände, also Big Data, ist zeitaufwendig. Der Flaschenhals dabei sind die Datenbanken. Werden die Daten in den Arbeitsspeicher — In Memory — verlagert, dann steigert sich die Datenverarbeitungsgeschwindigkeit extrem. "Was zuvor Tage in Anspruch genommen hat, geht nun in Minuten," berichtet Peter Öhlinger von T-Systems. Die Sache hat nur einen Haken — die benötigte Hardware ist nicht ganz günstig. Daher bietet T-Systems mit der High Performance Jet Cloud das In Memory Computing als eine Dienstleistung aus der Cloud an: "Damit ermöglichen wir einen vergleichsweise kostengünstigen Zugang."

SAP HANA, die wohl mit Abstand bekannteste In Memory-Anwendung, hat T-Systems auch im Portfolio. "Hier das Kundeninteresse sehr groß", sagt Öhlinger, "die Gründe liegen auf der Hand: ein großer Hersteller, ein gutes Produkt und handfeste Anwendungsmöglichkeiten."

Diffizile Angelegenheit

Zu vermitteln, welche Möglichkeiten Big Data außerhalb der SAP-Welt eröffnet, ist dagegen eine diffizile Angelegenheit: "Wenn man unstrukturierte Daten aus dem Internet analysiert, dann ist die Herangehensweise eher eine wissenschaftliche — also sehr von der spezifischen Fragestellung abhängig." Daher gibt es auch nicht die Big Data-Software schlechthin. Die Schlüsselrolle kommt neben der schnellen Hardware den Experten zu, die anlassbezogen nach Lösungsmöglichkeiten suchen und dafür verschiedenste Tools einsetzen.

Öhlinger prophezeit Big Data eine große Zukunft — und sie könnte viel schneller Realität werden, wenn ihr nicht so sehr der Geruch von Science Fiction anheften würde: "Big Data kann Fragen beantworten, die heute noch niemand stellt. Nicht weil sie etwa irrelevant wären, sondern weil niemand glauben würde, dass man sie beantworten könnte." (ecaustria)

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    foto: ecaustria
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