Wie anno 1925: Schlittenhunderennen unter harten Bedingungen

Ansichtssache3. März 2014, 13:00
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Am Sonntag fiel der Startschuss für das traditionelle Schlittenhunderennen Iditarod im US-Bundesstaat Alaska. Die 69 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern starteten von einem zugefrorenen See, nachdem sie am Vortag einen traditionellen Ausflug durch Anchorage machten.

Das beinahe 1.600 Kilometer lange Rennen soll an eine Rettungsmission aus dem Jahr 1925 erinnern. Damals wurde Diphterie-Impfstoff mittels einer Schlittenhundestaffel zur Küstenkommune Nome gebracht, die auch beim diesjährigen 42. Rennen das Ziel sein wird.

Harte Bedingungen

Beim Start streckten die Fans entlang der Strecke ihre Arme aus, um die Teilnehmer abzuklatschen. Die nächste Phase des Rennens wird da merklich einsamer sein. Die Teilnehmer müssen Dunkelheit, steilen Anstiegen und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt trotzen. "Für uns ist das eine Lebenseinstellung", sagt der Titelverteidiger Mitch Savey zur Nachrichtenagentur Reuters: "Das Iditarod ist die Abschlussprüfung. Es zeigt, wofür wir das gesamte Jahr gearbeitet haben."

Die Teilnehmer des heurigen Rennens kommen aus Norwegen, Neuseeland, Australien, Kanada, Schweden und sogar aus Jamaika. "Wir haben heuer ein größeres Kontingent aus Norwegen am Start, was den Wettkampf härter machen wird", sagt Stan Hooley, der Renndirektor: "Aus Sicht der Fans wird es ein wahrer Thriller werden."

Ein Iditarod-Rennen dauert normalerweise etwas länger als neun Tage. Der Gewinner 2014 wird 50.400 Dollar (36.600 Euro) und einen Trick gewinnen, während weitere Topplatzierte finanzielle Preise erhalten. Insgesamt werden 650.000 Dollar (472.000 Euro) ausgeschüttet werden. (red/Reuters, derStandard.at, 3.3.2014)

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