Die russische Schwarzmeerflotte in Sewastopol

Ansichtssache3. März 2014, 10:20
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Kiew/Moskau - Die Schwarzmeerflotte war zu Zeiten der Sowjetunion einer der schlagkräftigsten Marineverbände der Welt. Nach dem Zerfall der UdSSR 1991 stritten sich Russland und die Ukraine um die Schiffe und den Verbleib der russischen Marineeinheiten in der Hafenstadt Sewastopol auf der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim.

Bereits 1783 hatte Russland dort eine Marinebasis errichtet, die bis heute Heimathafen der 22.000 Mann starken Flotte ist. Erst 1997 wurde der Konflikt zwischen Kiew und Moskau beigelegt: Die Schwarzmeerflotte wurde geteilt, Moskau erhielt für 20 Jahre das Recht, seinen Teil der Flotte in Sewastopol zu unterhalten. Der jetzt abgesetzte ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch vereinbarte 2010 mit Moskau, den 2017 ablaufenden Pachtvertrag um zunächst 25 weitere Jahre zu verlängern - für billigeres russisches Gas im Gegenzug. Aus Sicht von Militärfachleuten sind die Schiffe mittlerweile überaltert und schlecht gewartet. (APA, 3.3.2014)

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