Intersky nimmt wieder Wien-Flug ins Angebot

Ab Mai wird eine Nachmittagsverbindung ins Programm genommen

Bregenz - Die Vorarlberger Regionalfluggesellschaft Intersky wird ab Mai wieder einen Wien-Flug ins Angebot nehmen. In einem ersten Schritt soll ein Nachmittagsflug ab dem Heimatflughafen Friedrichshafen (Baden-Württemberg) durchgeführt werden, informierte das Unternehmen am Freitag in einer Aussendung.

Die Wien-Verbindung vom Bodenseeraum aus war lange hart umkämpft. Die AUA stieg 2001 in das Geschäft mit den Wien-Flügen ein, als sie die Regionalfluglinie Rheintalflug GmbH mit Heimatflugplatz St. Gallen-Altenrhein (Schweiz) aufkaufte. Konkurrenz bekam die AUA 2003 durch Intersky, die von Friedrichshafen aus abhob.

Als der "People's Business-Airport St. Gallen-Altenrhein" nach Unstimmigkeiten mit der AUA wegen der Preisgestaltung und sinkender Rotationen die Verträge mit fünfjähriger Frist kündigte, wurden die Karten neu gemischt: Die Flugplatzgesellschaft gründete im Oktober 2010 mit der "People's Vienna Line" eine eigene Fluglinie nach Wien. Das Wien-Angebot der Intersky kam in dem Verdrängungskampf unter die Räder - die Fluglinie stellte ihre Flüge Ende 2012 aus wirtschaftlichen Gründen ein.

Mit dem Rückzug der AUA aus der Strecke Altenrhein-Wien Ende März 2013 wurde vielfach erwartet, dass Intersky die Verbindung wieder aufnehmen wird. Die Ausgangslage habe sich geändert, hieß es denn auch am Freitag vonseiten der Intersky. Man werde nun ab Mai jeweils um 14 Uhr in Friedrichshafen in Richtung Bundeshauptstadt abheben. Der Rückflug startet um 16.15 Uhr.

Intersky-Geschäftsführerin Renate Moser sprach von einer "idealen Ergänzung zum bestehenden Wien-Angebot im Bodenseeraum". Derzeit werde Altenrhein - Wien dreimal bedient, Nachmittagsflüge gebe es aber keine. Laut Marketingleiter Roger Hohl wird die Verbindung mit einer neuen ATR72-600 mit 70 Sitzplätzen geflogen. Man sei überzeugt, mit dem Angebot einen Mehrwert für die Region zu schaffen. Die Flüge seien ab sofort zu einem Einstiegspreis ab 99 Euro buchbar. (APA, 28.2.2014)

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