Schülerdaten: Volksanwalt leitet amtswegige Prüfung ein

28. Februar 2014, 11:18
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Fichtenbauer: "Anlass gegeben, alle Aspekte eines behördlichen Missstandes zu prüfen"

Volksanwalt Peter Fichtenbauer (FPÖ) leitet aufgrund des Lecks bei Schülerdaten beim Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) ein amtswegiges Prüfverfahren ein. Er will von Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) wissen, wie es dazu kommen konnte und welche Maßnahmen "zur Aufklärung und vor allem Vermeidung derartiger Pannen" ergriffen worden seien, hieß es in einer Aussendung.

Kritik an Missständen

"Schüler- und Lehrerdaten dürfen nicht durch ein IT-Scheunentor ausspioniert werden. Es ist daher Anlass gegeben, alle Aspekte eines behördlichen Missstandes zu prüfen", so Fichtenbauer. Kritik übte er vor allem daran, dass das Problem bereits seit Dezember bekannt gewesen sei und erst durch Medienberichte an die Öffentlichkeit kam. Das Prüfverfahren solle daher auch Aufschluss darüber geben, "seit wann die Verantwortlichen vom Leck wussten, und ob die Gegenmaßnahmen genügend rasch und effizient gesetzt wurden." (APA, 28.02.2014)

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