Mord in Stiegenhaus: Opfer und Verdächtiger kannten einander

28. Februar 2014, 10:46
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57-Jähriger nach Suizidversuch weiter in Lebensgefahr

Wien - Eine Beziehungstat steht offenbar hinter den tödlichen Schüssen und dem versuchten Suizid in einem Stiegenhaus in Wien-Donaustadt vom Mittwoch. Das hat Polizeisprecherin Barbara Riehs am Freitagvormittag bestätigt. Der mutmaßliche Täter und das 32-jährige Opfer hätten einander gekannt. Der 57-Jährige schwebte nach dem Kopfschuss, den er sich selbst zugefügt hatte, weiterhin in Lebensgefahr.

Die 32-Jährige dürfte am Mittwochabend gerade nach Hause gekommen sein, als ihr der Mann im Stiegenhaus begegnete und vier Mal auf sie schoss, sagte Riehs. Zeugenaussagen und die Spuren der Tat würden dies bestätigen. Der 57-Jährige war nicht in dem Haus gemeldet. Weitere Ermittlungen zum Motiv laufen noch. Aufschluss könnte eine Befragung des Verdächtigen geben, sollte sich sein kritischer Gesundheitszustand bessern.

Laut Medienberichten soll es sich bei ihm um einen in der Wiener Szene nicht unbekannten Gastronom handeln. Die Polizei bestätigte das nicht. (APA, 28.2.2014)

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