Skype ändert Nutzungsbedingungen: Speicherung auf Servern

28. Februar 2014, 11:04
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Ab 29. März gelten bei Skype neue Bedingungen, über die Nutzer nun informiert werden.

Skype hat angekündigt, seine Nutzungsbedingungen Ende März zu aktualisieren. Konkret geht es darum, dass die Kommunikationsdaten auf den Servern des Unternehmens zwischengespeichert werden. Derzeit werden die Nutzer von den Änderungen informiert.

Zwischenspeicherung auf Servern

Laut heise heißt es in den neuen Nutzungsbedingungen, dass "Nachrichten und Inhalte, die Sie über die Messaging-Funktion von Skype übertragen, auf Skype-Servern gespeichert werden können, damit Sie geräteübergreifend Nachrichten synchronisieren und ansehen können".

Aktuelle Formulierung

Inhalte werden auch jetzt schon gespeichert, allerdings ist in den AGB und Datenschutzbestimmungen nichts davon zu lesen, dass dies auf den Servern des Unternehmens geschieht. So wird aktuell beispielsweise darauf hingewiesen, dass Sofortnachrichten nur lokal am Computer gespeichert werden.

Datensynchronisierung und behördliche Auflagen

Aktuell heißt es bereits: "Skype kann die Inhalte Ihrer Sofort-, Sprach- und Videonachrichten (zusammen 'Nachrichten') speichern, um (a) Ihre Nachrichten zu übermitteln und zu synchronisieren und (b) Ihnen sofern möglich den Abruf Ihrer Nachrichten und des Protokolls zu ermöglichen." Neben der Datensynchronisierung nennt das Unternehmen auch die "Erfüllung anwendbarer Gesetze, behördlicher Auflagen und relevanter Anweisungen von zuständigen Gerichten" als Grund für die Datenspeicherung.

Inhalte blockieren

Daneben hat das zu Microsoft gehörende Unternehmen konkretisiert, dass Inhalte blockiert werden dürfen. Der Dienst kann "in eigenem Ermessen Sofortnachrichten, SMS, Videos, Medien oder andere Kommunikationen blockieren oder deren Zustellung auf sonstige Weise verhindern".

"Darstellungen von Nacktheit"

Auch dieses Recht räumte sich Skype schon bisher ein. Allerdings fehlt in den neuen Nutzungsbedingungen laut heise nun, dass die Inhalte der Kommunikation "allein in der Verantwortlichkeit derjenigen Person" liegt, "von der ein solcher Inhalt ausgeht". Inhalte die, "anstößig, gesetzeswidrig, jugendgefährdend, obszön, rufschädigend, verleumderisch, bedrohend, pornografisch, belästigend, gehässig, rassistisch oder ethnisch beleidigend" sind, waren schon bisher verboten. In der neuen Fassung werden allerdings auch "Darstellungen von Nacktheit" und "Brutalität" untersagt. (red, derStandard.at, 28.2.2014)

  • Ende März veröffentlicht Skype neue Nutzungsbedingungen.
    foto: apa

    Ende März veröffentlicht Skype neue Nutzungsbedingungen.

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