Schimmelmittel mit Hypochlorit belasten die Atemwege

28. Februar 2014, 08:41
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Hausmittel wie Brennspiritus haben weniger Nebenwirkungen und sind billiger

Ist die Luftfeuchtigkeit in den eigenen vier Wänden zu hoch, dann forciert das die Schimmelbildung. Schimmel ist nicht nur hässlich, sondern auch auch gesundheitsschädigend. Eine hohe Konzentration von Sporen in der Luft kann die Schleimhäute sowie das Nerven- und Immunsystem angreifen. Klassische Symptome sind Müdigkeit, Migräne, Hautekzeme, tränende Augen, Niesen, Schnupfen und Husten bis hin zum Asthma bronchiale. Besonders für Kinder, ältere, chronisch kranke Menschen und Allergiker können Schimmelpilze eine ernsthafte Gefahr darstellen.

Getestet wurden 20 Mittel zur Schimmelbekämpfung, darunter sowohl Sprays als auch Lösungen. Alle geprüften Produkte töteten Pilze ab. Doch einige Schimmelentferner mit Hypochlorit bekämpfen nicht nur Sporen, sondern belasten auch die Atemwege der Anwender. Die bessere Wahl sind "gute" Produkte mit weniger Nebenwirkung, informiert die Zeitschrift "Konsument" in ihrer Märzausgabe.Dazu gehören auch Brennspiritus, Isopropylalkohol oder Wasserstoffperoxid. 

Teure Markenprodukte

Mit diesen Hausmitteln können sichtbare Pilzbestände an Innenwänden effektiv entfernt werden und das für wenig Geld. Ein halber Liter Brennspiritus kostet in der Drogerie oder Apotheke circa einen Euro.

Im Test haben unter den Marken-Schimmelentfernern die Produkte von Genius Pro, Mem und Hornbach insgesamt am besten abgeschnitten. Im Vergleich zu den meisten Hausmitteln kommen sie allerdings erheblich teurer: 500 ml kosten jeweils zwischen sieben und acht Euro. (red, derStandard.at, 28.2.2014)

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