Werbemillionen: Wien gönnt sich wieder was

27. Februar 2014, 18:38
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Unendliche Geschichte, die wieder um ein Kapitel - oder um ein paar Nullen - reicher ist

Wien - Mit rot-grünen Stimmen soll kommende Woche der Bildungsausschuss, in dem der Presse- und Informationsdienst (PID) ressortiert, 1,8 Millionen Euro für Werbung beschließen. Das ist nicht weiter ungewöhnlich.

Ziemlich, na ja, originell ist aber die Begründung, die sich im Antrag von PID-Chef Oliver Stribl findet. Er zählt zuerst die diversen Rankings auf, die Wien eine hohe Lebensqualität bescheinigen; zuletzt tat dies wieder die Mercer-Studie. Faktoren wie "Freizeit, Grünraum, Luftqualität, geografische Lage etc." würden "zu einem positiven Klima und Lebensgefühl" beitragen. Zu dumm, dass das die böse Journaille nicht begreift: "In Anbetracht der Berichterstattung (...) wird jedoch der Eindruck erweckt, als wären diese Leistungen (...) nicht mehr für alle zugänglich, nicht mehr qualitätsvoll oder nicht mehr vorhanden. Dem gilt es entgegenzuwirken", findet Stribl. (hei, DER STANDARD, 27.2.2014)

  • Wien hat ein stattliches Werbebudget verdient, findet der Presse- und Informationsdienst.
    foto: apa/georg hochmuth

    Wien hat ein stattliches Werbebudget verdient, findet der Presse- und Informationsdienst.

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