LinkedIn importiert Daten von Nicht-Mitgliedern

27. Februar 2014, 12:29
6 Postings

Zeigt nach Adressbuch-Import Personen als Kontakte an, die kein Mitglied auf dem Business-Netzwerk sind – Datenschutzexperten schlagen Alarm

LinkedIn soll Daten von Personen importieren, die selbst nicht Mitglied der sozialen Plattform sind. Möglich macht dies der Adressbuch-Import von bestehenden Usern, durch die Namen und Email-Adressen sämtlicher Kontakte in LinkedIn eingespeist werden. Diese Personen, die selbst nicht auf LinkedIn sind, werden daraufhin als "Kontakte" angezeigt. In Unterschied zu Usern, mit denen man sich "vernetzen kann",  können die Nicht-Mitglieder "zum Netzwerk hinzugefügt werden", woraufhin diese eine Email erhalten, doch LinkedIn beizutreten.

Schattennetzwerke

Der Horizont berichtet in seiner Onlineausgabe von mehreren österreichischen Fällen. Email-Einladungen seien momentan die größte Wachstumsressource von LinkedIn, das sich selbst im Einklang mit europäischem Recht handeln sieht. Der deutsche Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) spricht sich allerdings vehement gegen derartige Praktiken aus. Durch derlei Handlungen sollen, so IT-Experten, könnte für Nutzer das Gefühl entstehen, mehr Bekannte seien bei dem Netzwerk aktiv. (fsc, derStandard.at, 27.2.2014)

  • LinkedIn sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert. Im Bild: Das Hauptquartier in Kalifornien
    foto: ap/paul sakuma

    LinkedIn sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert. Im Bild: Das Hauptquartier in Kalifornien

Share if you care.