Bosse vertrauen ihren Headhuntern

27. Februar 2014, 12:26
1 Posting

Social Media ist in der obersten Liga kein großes Thema, wenn es um die Karriere und neue Positionen geht. Da setzt die "Elite" lieber auf ihre Headhunter

Wer spielt in den Augen von Top-Managern die größte Rolle als karriereförderndes Element? Es sind die sogenannten Executive Searcher, also Headhunter, die sich im obersten Management-Segment (C-Level) bewegen. Das ist das Ergebnis von 100 persönlich geführten Interviews der Executive Consultancy „Heads!".
Nach den Headhuntern rangieren bei den Spitzenmanagern die eigenen Netzwerke plus die Fähigkeit zum Selbstmarketing zu den wesentlichen Faktoren im beruflichen Fortkommen. Im Selbstbild verdanken die Befragten ihre Karriere bis jetzt allerdings ihrer überdurchschnittlichen Leistungsbereitschaft, ihrer hohen Mobilität und Flexibilität sowie ihren Fachkompetenzen.
Und was genau wollen die Top-Manager von ihren Headhuntern? Als wichtigste Kriterien nennt die Studie den Zugang zu nationalen wie internationalen Top-Positionen plus eine langfristige und höchst individuelle Betreuung. Das, womit Headhunter derzeit diversifizieren, also Karriere-Coaching und Leadership-Services, glauben die Top-Manager nicht wirklich zu brauchen.
Studienautorin Barbara Hartmann, Managing-Partnerin von Heads! in München: Die Entscheidung für einen bestimmten Executive Searcher werde wesentlich davon bestimmt, ob die persönliche „Wellenlänge" passt.
Und welche Zukunft schreiben Top-Managern den Headhuntern zu? Eine rosige im obersten Segment, eine von Social Media angegriffene Position im mittleren Managementsegment, so die Studienergebnisse.(kbau, derStandard.at, 27.02.2014)

  • Hat 100 Top-Führungskräfte zu ihrer Zunft befragt: Executive Searcherin Barbara Hartmann.
    foto: archiv

    Hat 100 Top-Führungskräfte zu ihrer Zunft befragt: Executive Searcherin Barbara Hartmann.

Share if you care.