IBM sieht seine Zukunft in der Cloud

27. Februar 2014, 08:05
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IBM-Chefin: Daten und Programme werden nicht mehr auf Servern im Unternehmen gespeichert, sondern in Rechenzentren

Für die Chefin des IT-Schwergewichts IBM wird das Geschäft mit Cloud-Diensten maßgeblich die Zukunft der Industrie und ihres Unternehmens prägen. "Wir haben drei große Wetten abgeschlossen", sagte Virginia Rometty am Mittwoch auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona.

Cloud

Eine davon sei das Angebot von Cloud-Diensten. Dabei werden Daten und Programme nicht auf Servern im Unternehmen gespeichert, sondern in Rechenzentren. Das ermöglicht einen Zugriff auch von unterwegs und von verschiedenen Geräten. "Das wird ein Richtungswechsel und eine große Sache", sagte Rometty.

Als weitere Zukunftsthemen nannte sie die Verarbeitung großer Datenmengen und die Datenanalyse, um Nutzerverhalten vorherzusagen und Nutzer anzusprechen. Mit dem selbstlernenden Supercomputer Watson investiere IBM hier stark. Bei der Analyse des Nutzerverhaltens sei Datenschutz besonders wichtig: Künftige Umsätze im Onlinehandel hingen auch davon ab, ob die Menschen Unternehmen ihre persönlichen Daten anvertrauten, sagte Rometty.

Umbau

IBM steckt mitten in einem Wandel. Die Umsätze schwächeln aufgrund gesunkener Hardware-Verkäufe. Das Unternehmen verkaufte kürzlich einen Teil seiner Serversparte an den chinesischen Hersteller Lenovo. (APA, 27.2.2014)

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IBM

  • IBM-Chefin Virginia Rometty am Mobile World Congress.
    foto: albert gea / reuters

    IBM-Chefin Virginia Rometty am Mobile World Congress.

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