Eurofighter: Lobbyist bekam angeblich Geld nur für Haider-"Betreuung"

26. Februar 2014, 21:31
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"News": Herbert W. hat laut seinem PR-Berater kein Geld weitergegeben

Wien - Die Firma "City Chambers" soll rund 6,5 Millionen Euro ausschließlich für Pro-Eurofighter-Lobbying beim damaligen Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (FPÖ) bekommen und von dem Geld nichts weitergereicht haben. Dies behauptet laut "News" Herbert W., ein Unternehmensberater, bei dem die Fäden dieser britischen Firma zusammenliefen.

Kein Geld weitergereicht

Im neuen "News" bezieht W.s PR-Berater Walter Beninger für seinen Mandaten Stellung. W.s Auftrag habe sich darauf beschränkt, zu verhindern, dass Haider den Eurofighter-Deal der schwarz-blauen Bundesregierung platzen lässt. Dafür habe er von EADS nicht acht - wie vorige Woche berichtet - sondern wegen der geringeren Flieger-Stückzahl letztendlich rund 6,5 Mio. Euro erhalten. Von dem Geld habe W. nichts an Politiker, Militärs oder andere Entscheidungsträger weitergereicht.

Beninger bestreitet aber, dass die bei EADS sichergestellten "activity reports" und Terminkalender (die seinen Namen tragen) von W. stammen. Auch die "Lüssel-, Lasser-, Laider- und Wartenstein-Berichte" seien nicht von W. erstellt worden.

EADS lehnte schon in der Vorwoche eine Stellungnahme zu dem von "News" veröffentlichten Prübericht über Geschäftsbeziehung zu City Chambers ab. Die juristische Beurteilung obliege der Justiz, eine inhaltliche Stellungnahme gebe man daher nicht ab. (APA, 26.2.2014)

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