Fatale Folgen für Skicrosserin Komissarowa

26. Februar 2014, 12:28
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Olympiateilnehmerin nach Sturz abwärts der Taille gelähmt

Die bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi schwer verunglückte Skicrosserin Maria Komissarowa ist von der Taille abwärts gelähmt. Das gab die 23-Jährige am Mittwoch via Instagram bekannt. In einer Mitteilung hieß es, sie könne vom Bauchnabel an abwärts nichts spüren. "Aber ich bin stark und ich weiß, dass ich eines Tages wieder auf meinen Füßen stehen werde."

Komissarowa hatte am 15. Februar bei einem Sturz einen Bruch des zwölften Brustwirbels erlitten. Komissarowa war unmittelbar danach in einer Klinik in Krasnaja Poljana notoperiert und später in eine Spezialklinik nach München geflogen worden, wo sie noch mehrfach operiert wurde. Bisher hatte es keine Angaben zu ihrem Zustand gegeben.

Noch in ihrer Heimat Russland hatte Komissarowa Besuch von Wladimir Putin erhalten. Der russische Präsident wünschte ihr "eine schnelle Genesung", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Putin habe auch den besorgten Vater am Telefon beruhigt und dessen Tochter jegliche ärztliche Hilfe zugesagt, "sodass sie sich wieder vollständig erholen wird". (sid, 26.2.2014)

  • Maria Komissarowa: "Ich weiß, dass ich eines Tages wieder auf meinen Füßen stehen werde."
    foto: ap/ russian freestyle federation

    Maria Komissarowa: "Ich weiß, dass ich eines Tages wieder auf meinen Füßen stehen werde."

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