"Air Hockey"-Roboter lässt menschliche Spieler alt aussehen

Video26. Februar 2014, 11:57
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Erfindung eines Vaters lässt Tochter alleine ihr Lieblingsspiel spielen

Gegen einen Computergegner in "Pong" zu verlieren ist eine Schmach, die verkraftbar ist. Nicht zuletzt hat der menschliche Spieler den Nachteil, im Gegensatz zum Programm einen erheblichen Umweg bei der Aufnahme und Eingabe von Aktionen gehen muss. Wenn ein Entwickler möchte, kann er seine künstliche Intelligenz vielfach schneller agieren lassen, als die Koordination von Hand und Augen dazu im Stande ist.

Anders ist der Fall für gewöhnlich, wenn versucht wird, mittels Computern und Mechaniken versucht wird, die menschlichen Prozesse zu simulieren. Dann zeigt sich, wie ausgefeilt die Zusammenarbeit von Gehirn und Motorik tatsächlich ist. Dass die Technik hier jedoch ebenfalls schon große Fortschritte vermelden kann, zeigt ein noch junges Projekt rund um einen "Air Hockey"-Roboter.

Blitzschnell

Der Roboter wurde aus einem umgebauten 3D-Druckersystem entworfen. Durch die Schienenanordnung kann er eine seine Hälfte des Spielfeldes abdecken. Mit Hilfe eines Bilderfassungssystems bestehend aus einer PS Eye-Kamera und einem PC erkennt er nicht nur, wo sich gerade der Puck befindet, sondern analysiert auch in Sekundenbruchteilen die Flugbahn der Scheibe.

Erfinder Jose Julio zufolge, der sein Projekt auf seiner Webseite bis ins kleinste Detail erklärt, hat er den Roboter gebaut, weil seine Tochter so ein Fan des Spiels ist. Nun kann sie auch spielen, wenn sonst niemand Zeit für sie hat. (zw, derStandard.at, 26.2.2014)

Video: Air Hockey Robot Project 

  • Das System hinter dem Air Hockey Robot
    foto: jose julio

    Das System hinter dem Air Hockey Robot

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    foto: jose julio
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