Swarovski macht weniger Geschäft

26. Februar 2014, 11:06
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Die schlechte internationale Konjunktur setzt dem Tiroler Kristallkonzern zu. 2013 ging der Umsatz um zwei Prozent zurück

Wattens - Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski hat im Jahr 2013 einen Umsatzrückgang von zwei Prozent hinnehmen müssen. Laut den vorläufigen Zahlen setzte das Unternehmen im vergangenen Jahr 2,32 Mrd. Euro um, berichtete die "Tiroler Tageszeitung".

Nach einem schwachen Jahresstart wegen der schlechten internationalen Konjunktur habe man das Minus trotz eines sehr guten zweiten Halbjahres nicht mehr ganz aufholen können, erklärte Unternehmenssprecher Markus Langes-Swarovski gegenüber der "TT". Auch die gesamte Swarovski-Gruppe - inklusive Tyrolit und Swarovski Optik - habe beim Umsatz 2 Prozent eingebüßt, dieser lag im vergangenen Jahr bei 2,932 Mrd. Euro.

Für das laufende Jahr erwarte Langes-Swarovski wieder einen Zuwachs von "vier bis fünf Prozent". Der weltweite Personalstand sei um rund 700 auf 28.900 Beschäftigte zurückgegangen. In Tirol beschäftige die gesamte Swarovski-Gruppe derzeit über 7.000 Mitarbeiter.

Im mit Abstand größten Produktbereich Kristallkomponenten werde man künftig neben Wattens, China und Indonesien auch in Serbien tätig sein. In Wattens soll der Personalstand 2014 von rund 5.000 auf 4.800 sinken, vor allem durch eine Senkung bei den Leiharbeitern, hieß es. (APA, 26.2.2014)

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