Telekom - ÖIAG bestätigt Gespräche über Syndikatsvertrag mit Slim

25. Februar 2014, 10:06
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"Derzeit" noch keine konkreten Verhandlungen, aber "informelle Gespräche"

Die Staatsholding ÖIAG hat am Dienstag bestätigt, mit dem America-Movil-Konzern des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim Gespräche über eine Bündelung der Anteile der beiden Großaktionäre der Telekom Austria zu führen.

"Es gibt derzeit zwischen ÖIAG und America Movil noch keine konkreten Verhandlungen bezüglich eines möglichen Syndikatsvertrags, sondern lediglich informelle Gespräche bezüglich strategischer Optionen", sagte ÖIAG-Sprecher Bernhard Nagiller am Dienstag zur APA.

America Movil hat in der Nacht auf Dienstag mitgeteilt, dass sie mit der ÖIAG formell über eine Bündelung der Telekom-Anteile verhandeln könnte. Man habe bereits mit mehreren Anteilseignern gesprochen.

26,8 Prozent

Die Staatsholding ÖIAG hält derzeit 28,4 Prozent an der Telekom Austria, America Movil 26,8 Prozent.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hielte eine Allianz der beiden Großaktionäre für "durchaus interessant", wie er am Dienstag laut Reuters sagte.

Dem Vernehmen nach ist die Staatsholding an einer Zusammenarbeit mit Slim sehr interessiert. Schon in den nächsten Wochen oder Monaten könnte ein Syndikatsvertrag unter Dach und Fach gebracht werden, wenn man sich auf die Details einigt; vor dem Sommer sei das schon realistisch, heißt es.

Bei der börsenotierten OMV hat die ÖIAG mit dem Abu-Dhabi-Staatsfonds IPIC seit zwei Jahrzehnten einen Syndikatsvertrag.

ÖIAG-Sprecher Nagiller betonte, dass die Staatsholding ihren Auftrag in jedem Fall erfüllen werde: "Der lautet Absicherung des Standorts, Absicherung des Headquarters in Österreich und Sicherstellung von ausreichenden Investitionen in die österreichische Infrastruktur." (APA, 25.2. 2014)

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