Wien: Verdächtige Finanztransaktionen werden eingefroren

24. Februar 2014, 18:58
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Wien - Österreichische Banken müssen verdächtige Finanztransaktionen "mit Bezug zu politisch exponierten Personen aus der Ukraine" bis zur Klärung des Sachverhalts einfrieren. Auf diese vergangenen Freitag erlassene Anweisung der Finanzmarktaufsicht (FMA) wies das Wiener Außenministerium am Montag in einer Aussendung hin. Die Anweisung folgte auf den Grundsatzbeschluss der EU-Außenminister über Sanktionen gegen ukrainische Funktionäre, die in Zusammenhang mit Verletzungen der Menschenrechte während der jüngsten Gewaltakte gebracht werden.

In der gegenwärtigen Umbruchphase setzt Österreich laut Außenminister Sebastian Kurz vor allem auf die Jugend: Studentenaustausch, auch im Rahmen der Erasmus-Programme, soll forciert werden. Visaverfahren für junge Ukrainerinnen und Ukrainer werden beschleunigt, für über dreimonatige Visa für Schüler, Studenten, NGO-Mitglieder, Journalisten und Wissenschafter fällt wie bisher keine Gebühr an. Ferner bietet Wien Hilfe bei der Justizreform durch Entsendung von Experten an. (DER STANDARD, 25.2.2014)

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