Wiener Landesstudio wehrt sich gegen Umsiedelung

24. Februar 2014, 14:12
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Betriebsrat spricht von "fragwürdigen Synergieeffekten und vermeintlichen Einsparungen"

Wien - Die Belegschaftsvertretung des ORF-Landesstudios Wien wehrt sich in einer Resolution gegen die mögliche Umsiedelung auf den Küniglberg. "Wir fordern die Geschäftsführung des ORF auf, das Funkhaus nicht leichtfertig fragwürdigen Synergieeffekten und vermeintlichen Einsparungen zu opfern", heißt es darin. Der Betriebsrat stellt sich vehement gegen einen möglichen Verkauf des Funkhauses.

Gerade die zentrale Lage des Standortes in der Argentinierstraße ermögliche "eine topaktuelle und qualitätsvolle Berichterstattung" und sei "für die journalistische Arbeit, die von Radio Wien, Wien Heute und wien.orf.at geleistet wird, von entscheidender Bedeutung", heißt es in der Resolution weiter. "Das Landesstudio Wien ist mit dem Funkhaus seit seiner Eröffnung verbunden und das Funkhaus stellt ein großes Stück Identität für das Landesstudio Wien und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar." (APA, 24.2.2014)

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