USA: BürgerrechtlerInnen kritisieren neues Religionsgesetz in Arizona

24. Februar 2014, 10:37
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Laut einem neuen Gesetz dürfen homosexuelle KundInnen aus religiösen Gründen abgewiesen werden - Verordnung wurde Gouverneurin zur Unterschrift vorgelegt

Phoenix - Unternehmen im US-Staat Arizona dürfen nach einem neuen Gesetz homosexuelle KundInnen aus religiösen Gründen abweisen. Die vom Parlament verabschiedete Verordnung "zum Schutz der Religionsfreiheit" wurde am Freitag der republikanischen Gouverneurin Jan Brewer zur Unterschrift vorgelegt.

UnterstützerInnen des Gesetzes meinen, es schütze BürgerInnen davor, zu Handlungen gezwungen zu werden, die gegen ihren Glauben verstoßen. So könne sich künftig etwa ein Hochzeitsfotograph weigern, bei der Schließung einer Ehe zwischen Homosexuellen zu arbeiten, ohne dafür juristische Konsequenzen befürchten zu müssen.

GegnerInnen des Gesetzes beklagen dagegen, es öffne der Diskriminierung Tür und Tor. "Es sendet die Botschaft, dass Arizona intolerant und nicht gastfreundlich ist", meinte die Bürgerrechtssituation ACLU. Es blieb unklar, ob Brewer das Gesetz in Kraft setzen wird. (APA, 24.2.2014)

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