Kinderbild aus Tätowiererhand

Ansichtssache24. Februar 2014, 16:45
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Die Zeichnungen der Kinder im Gepäck: Bei seinen Flugreisen motzt Tätowierer Fred Giovannitti die Kinderbilder kräftig auf

Zehn Tage im Monat ist Fred Giovannitti nicht zuhause. Da fliegt er zur Arbeit von Delaware in sein Tattoo-Studio "Tatlantis Allied Arts and Sciences" (www.tatlantis.com) in Las Vegas. Immer mit dabei: Sein Skizzenheft. Ein Flug änderte dann seine Gewohnheiten. Giovannitti hatte das Heft vergessen - mit dabei waren aber die Zeichnungen von seiner Tochter Sofia (4) und seinem Sohn Freddie (6), die diese ihm immer zum Abschied als kleine Erinnerung in die Hand drücken. Der Tattoo-Spezialist begann, darauf weiter zu zeichnen. Seither sind viele, viele solcher gemeinsamen Bilder entstanden. "Wohl genug für ein Buch", meint Giovannitti, "sicher aber genug für die Korridorwände zuhause." Denn jedes neue Bild wird gerahmt und dann dort "für die Jahre, die noch kommen", hingehängt. Seine Frau habe ihn gedrängt, die Bilder online zu stellen, damit auch die Verwandten und Freunde sie sehen können. Die Zugriffszahlen beschreibt der US-Amerikaner mit: "It exploded." (Peter Mayr, derStandard.at, 24.2.2014)

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illustration: giovannitti
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