Packerlsuppe mit Internetanschluss

23. Februar 2014, 15:28
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Der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson arbeitet an einer Technologie, die Lebensmittel ans Internet anschließt

Stockholm/Hamburg - Internetfähige Mobiltelefonie ist quasi Schnee von gestern. Dass das Internet in Autos Einzug gehalten hat, bewegt heute auch niemand mehr. Geht es nach Herstellern diverser großer und kleiner Gerätschaften und nach diversen Diensteanbietern, ist der Alltag bald rundherum vernetzt.  Für den Normalverbraucher vermutlich eine neue Idee stellt in diesem Zusammenhang der schwedische  Mobilfunkausrüster Ericsson vor. Man arbeite an einer Technologie, die Lebensmittel ans Internet anschließt. Mit einem von dem Konzern entwickelten speziellen Papier werde es möglich "eine Tütensuppe zu verbinden", sagte Konzernchef Hans Vestberg der "Welt am Sonntag".

Wie das genau funktionieren soll erklärt Vestberg so: Bei Berührung könne die speziell bedruckte Verpackung Informationen an das Handy des Verbrauchers senden. "Das können beispielsweise die Inhaltsstoffe sein. Oder eine Warnung für den Fall, dass Sie allergisch sind und eine bestimmte Unverträglichkeit wahrscheinlich ist", so Vestberg. Denkbar sei auch, dass die Spezialverpackung es ermögliche, für das Produkt zu bezahlen. Es gebe bereits Supermärkte, wo die Kunden ihre Ware selber scannen. "Auch das ließe sich durch einfache Berührung regeln", sagt der Konzerchef der Zeitung. (APA/red, derStandard.at, 23.2.2014)

  • Vieles ist internetfähig, warum nicht auch die Suppe, denkt man bei Ericsson in Schweden.
    foto: iglo

    Vieles ist internetfähig, warum nicht auch die Suppe, denkt man bei Ericsson in Schweden.

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