Oberösterreich droht Schadenersatzzahlung

23. Februar 2014, 11:25
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Steirische Firma verlangt 27,9 Millionen Euro

Linz - Ein Fehler des Landes Oberösterreich könnte die Steuerzahler teuer zu stehen kommen, berichtet das Wirtschaftsmagazin "Trend". Die steirische Projektgesellschaft TIMA 2012 Errichtungs- und Finanzierungs GmbH, die von der Marktgemeinde Timelkam (Bezirk Vöcklabruck) bereits grünes Licht für die Errichtung eines Einkaufszentrums erhalten hatte, klagte 2012 das Land, nachdem es diesen Bescheid wieder aufgehoben hatte - und bekam vom Verwaltungsgerichtshof Recht. Im zivilrechtlichen Verfahren, das am 1. April am Landesgericht verhandelt wird, geht es nur mehr um die Höhe des Schadenersatzes, den TIMA zugesprochen bekommt.

100-Prozent-Gesellschafter der Firma ist der bekannte Grazer Anwalt und Immobilienunternehmer Reinhard Hohenberg. Er fordert im Namen seiner Investoren, die anonym bleiben wollen, laut Klagsschrift 27,9 Millionen Euro für entgangene Mieterlöse bzw. den nicht realisierten Unternehmenswert. Vergleichsgespräche waren bisher laut "Trend" erfolglos. Die Ratlosigkeit bei den Beklagten ist groß: Laut Karlheinz Petermandl, Chef der Baurechtsabteilung des Landes Oberösterreich, sei man "zum ersten Mal mit so etwas befasst". (red, 23.2.2014)

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