"Wir hätten auch bei elf gegen elf klar gewonnen"

22. Februar 2014, 22:54
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  • Salzburg - Admira

Roger Schmidt (Salzburg-Trainer): "Ich bin sehr zufrieden, wir konnten in der Tabelle davonziehen. Ich weiß nicht, was passieren müsste, dass wir das nicht zu Ende bringen. Gefreut hat mich, dass ich viele neue Spieler bringen konnte und die auch die Spielweise umsetzen konnten. Es sind Spieler, die sich im Training aufdrängen und gut in Form sind. Wir haben schon ein bisschen gebraucht, um in das Spiel zu kommen, sind auch in den einen oder anderen Konter gelaufen, haben dann aber das Spiel immer besser in den Griff bekommen und zwangsläufig die Tore gemacht. Wir hätten auch bei elf gegen elf klar gewonnen."

Walter Knaller (Admira-Wacker-Mödling-Trainer): "Die Papierform wurde bestätigt. Bei Red Bull muss man mit so etwas rechnen. Wir wollten allerdings eine Sensation schaffen, wir haben eine halbe Stunde lang das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, hätten 2:1 in Führung gehen können und haben einige Möglichkeiten auch nicht gut genug zu Ende gespielt. Die Wende war vor der Pause der Ausschluss von Sulimani. Das war ein Blödsinn und darf nicht passieren. Mit einem Mann weniger ist man gegen diese Mannschaft schlussendlich chancenlos."

Alan (Salzburg-Dreifachtorschütze): "Das war ein schöner Abend für mich und die Mannschaft. Mich freut es für die Spieler, die nicht so oft spielen, sie haben sich sehr gut verkauft. Jeder kämpft für jeden, wir spielen ein unglaubliches Pressing und haben einen unglaublichen Trainer."

  • WAC - Austria

Dietmar Kühbauer (WAC-Trainer): "In der ersten Hälfte war es ein Spiel, in dem wir nicht viel zugelassen haben, große Chancen waren auf beiden Seiten nicht da. In der zweiten Hälfte waren wir die aktivere Mannschaft, hatten auch Möglichkeiten, dass wir in Führung gehen und das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden. Leider haben wir das verpasst. Die Austria wollte sehr viel pressen und offensiv spielen, davon hat man nicht sehr viel gesehen, wir haben die Räume sehr gut dicht gemacht. Ich muss meiner Mannschaft ein Lob aussprechen."

Herbert Gager (Austria-Trainer): "In der ersten Hälfte hatten wir noch Probleme, vor allem sind wir mit den langen Bällen nicht zurecht gekommen und waren selber etwas statisch. In der zweiten Hälfte haben wir uns deutlich gesteigert, hätten auch das Tor machen können. Das hätte uns in unserer Situation viel geholfen, denn wir brauchen ein Erfolgserlebnis. Das Remis geht in Ordnung, der Gegner war gut organisiert und uns fehlt noch etwas die Sicherheit. Wir müssen uns das Erfolgserlebnis hart erarbeiten und Chancen wie jene von Holland müssen wir verwerten. Das Bemühen kann ich meiner Mannschaft nicht absprechen."

  • Wr. Neustadt - Innsbruck

Heimo Pfeifenberger (Wiener-Neustadt-Trainer): "Es war eine hektische, schwierige Partie. Die Leistung war nicht gut, der Wille war aber sehr gut. Dass, was wir gesehen haben, war nicht das Gelbe vom Ei. Die Passgenauigkeit muss besser werden, zukünftig müssen wir unsere Leistung raufschrauben. Es war ein schlechtes Spiel von uns, wir haben aber trotzdem drei Punkte gemacht. Die Situation ist auch nicht einfach für die Spieler."

Michael Streiter (Wacker-Innsbruck-Trainer): "Momentan ist es so wie ein einem Film, der sich permanent wiederholt. Am Platz sind wir immer sehr gut unterwegs, aber dann schaut nichts heraus. Das Foul von Dobras an Schilling hätte schon nach 25 Minuten Gelb-Rot sein müssen. Die Schiedsrichter greifen in das Spiel ein und geben auch Elfmeter nicht, da ist es dann sehr schwierig, wenn man in der Tabelle hinten steht. Das Foul an Edomwonyi (60.) war ein ganz klarer Elfmeter. Wir spielen gut, belohnen uns aber nicht. Wir haben einen einzigen Fehler gemacht und das Gegentor bekommen. Wir müssen Spiele gewinnen und wir werden auch gegen die Großen Punkte machen müssen."

  • Rapid - Grödig

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Wir haben gegen einen sehr starken Gegner eine gute Leistung geboten, vieles davon umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Aber am Ende steht ein 0:0, und dieses Ergebnis ist unbefriedigend. Wir hatten Chancen für drei Spiele, doch derzeit fehlt uns die Coolness und die Lockerheit. Vielleicht sind wir beim Abschluss zu verbissen. Wichtig ist aber, dass wir uns überhaupt Chancen herausarbeiten."

Adi Hütter (Grödig-Trainer): "Es war ein glücklicher Punkt für uns. Die Rapidler waren die bessere Mannschaft und hätten den Sieg verdient. Für ihr Unvermögen kann ich nichts. Kämpferisch bin ich mit meiner Mannschaff zufrieden, wir wollten ungeschlagen bleiben und das ist geglückt. Spielerisch hätte ich mir aber mehr erwartet. Die Entscheidung über die Europacup-Plätze fällt erst in den letzten Runden."

  • Ried - Sturm

Michael Angerschmid (Ried-Trainer): "Aufgrund der 90 Minuten und vom Spielverlauf her ist es ein gerechtes Unentschieden. In der ersten Hälfte war Sturm besser, in der zweiten Hälfte war es eine offene Partie. Wir haben uns das Spiel selbst schwer gemacht, dazu leichte, unnötige Ballverluste bis hin zum Eigenfehler von Gebauer. Er hat uns aber schon so viele Spiele gerettet, da muss man bei ihm mal drüberstehen. Wir könnten nach drei Spielen im Frühjahr sicher mehr als fünf Punkte haben, andererseits sind wir 2014 unbesiegt."

Darko Milanic (Sturm-Trainer): "Die Mannschaft hat heute eine super Reaktion auf das Spiel gegen Salzburg gezeigt. Es sind am Ende aber zwei verlorene Punkte. Wir waren extrem gefährlich, besonders in der ersten Hälfte. Da müssen wir die Tore schießen, dann ist das Spiel vorzeitig fertig. Ried hat wenig gemacht, wir hätten heute mehr verdient."

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