"Wirtschaftsblatt": 20 Mitarbeiter beim AMS zur Kündigung angemeldet

3. März 2014, 14:56
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Geschäftsführer Tillian: "Haben uns mit dem Betriebsrat auf einen für unsere Mitarbeiter guten Sozialplan geeinigt"

Wien - Die Auswirkungen der Zusammenarbeit von "Presse" und "Wirtschaftsblatt" nimmt konkretere Formen an. So wurden 20 Mitarbeiter des "Wirtschaftsblatts" beim AMS zur Kündigung angemeldet, wie Geschäftsführer Michael Tillian bestätigte. "Wir haben aus zwingenden rechtlichen Gründen eine AMS-Meldung gemacht, weil dies das Gesetz auch für einvernehmliche Auflösungen so vorschreibt."

Derzeit stehe allerdings noch nicht fest, ob "alle der AMS-gemeldeten Mitarbeiter das Unternehmen auch tatsächlich verlassen", so Tillian. "Mittlerweile haben wir uns mit dem Betriebsrat auf einen für unsere Mitarbeiter guten Sozialplan geeinigt und sind mit allen unseren Mitarbeitern in sehr guten Gesprächen zu einvernehmlichen Lösungen. Wir gehen derzeit davon aus, dass wir mit allen oder fast allen gute einvernehmliche Lösungen treffen werden."

Mit drohenden Einsparungsmaßnahmen sieht sich unterdessen auch DER STANDARD konfrontiert. Zu Jahresbeginn habe es "einen weiteren und für uns in dieser Form unerwarteten Umsatzeinbruch - vor allem im Stellenmarkt" gegeben, erklärte Geschäftsführer Wolfgang Bergmann gegenüber dem Branchenportal atmedia.at. "Darauf muss unser Haus mit einer Kostenreduktion reagieren."

Ob das auch personelle Einschnitte nach sich ziehen wird, konnte Bergmann vorerst nicht eindeutig sagen. "Soweit dies das Personal betrifft, gibt es bei uns eine klare Reihenfolge, die einzuhalten ist: nämlich Zielsetzungen im Management festlegen, Beratungen mit dem Betriebsrat durchführen und in der Folge Gespräche mit den Mitarbeitern aufnehmen." Grundsätzlich stehe man aber erst am Anfang dieser Überlegungen. (APA, 21.2.2014)

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