Nizon und Jaccottet erhalten Schweizer "Grand Prix Literatur 2014"

21. Februar 2014, 13:36
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Auszeichnungen mit jeweils rund 33.000 Euro dotiert

Bern - Paul Nizon und Philippe Jaccottet sind die Träger des Schweizer "Grand Prix Literatur 2014". Sie haben die mit je 40.000 Franken (rund 33.000 Euro) dotierten Gesamtwerkpreise am Donnerstag in der Schweizer Nationalbibliothek in Bern erhalten. Der Spezialpreis Übersetzung ging an Christoph Ferber.

Ebenfalls vergeben wurden die sieben für ein Einzelwerk bestimmten Schweizer Literaturpreise in Höhe von je 25.000 Franken (rund 20.000 Euro). Aus der Deutschschweiz wurden Urs Allemann für "In Sepps Welt", Vera Schindler-Wunderlich für "Dies ist ein Arbeitszimmer im Freien" und Urs Widmer für "Reise an den Rand des Universums" geehrt.

Der Zufall will es, dass die zum zweiten Mal verliehenen "großen" Schweizer Literaturpreise des Bundesamts für Kultur (BAK) beide nach Frankreich gehen: Der 1925 in Moudon geborene Lyriker, Essayist und Übersetzer Philippe Jaccottet lebt seit 1953 in Südfrankreich, der vier Jahre jüngere Berner Erzähler und Kunsthistoriker Paul Nizon wohnt seit 1977 in Paris.

Beide Autoren haben bereits namhafte Auszeichnungen erhalten. Jaccottet zuletzt 2010 den Großen Schillerpreis, den Vorgänger des Grand Prix Literatur, und Nizon im selben Jahr den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. (APA, 21.2.2014)

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