Und Sebastian Vettel fährt doch

20. Februar 2014, 18:32
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Das neue Auto des Weltmeisters hat sich bewegt, doch auf Ferrari fehlten bei Testfahrten in Sakhir rund drei Sekunden

Sakhir - Erlösung für Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel: Am zweiten Tag der Testfahrten in Bahrain konnte der 26-Jährige endlich ein fast normales Programm abspulen und damit erstmals relevante Daten zum neuen Red-Bull-Boliden RB 10 sammeln.

Nachdem Vettel am Mittwoch nur 14 Runden weit gekommen war und am Ende noch zum Feuerlöscher greifen musste, begann auch der Donnerstag angesichts einer einstündigen Verspätung und eines nach einer Runde rauchenden Autos wenig verheißungsvoll für den viermaligen Champion. Anschließend aber lief es relativ glatt. Von der Tagesbestzeit war Vettel allerdings meilenweit entfernt. McLaren-Neuzugang Kevin Magnussen aus Dänemark lag in 1:34,910 Minuten mehr als fünf Sekunden vor dem Deutschen, das ist schon ein bisserl besorgniserregend. Auf Ferrari fehlten rund drei Sekunden. Vettel sagte: "Man kann an einem Tag keine Berge versetzen."

Nico Rosberg hatte erstmalig in dieser Saison richtige Probleme mit dem neuen Mercedes, dem W05. Gleich zweimal blieb er auf der Strecke liegen, erst handelte es sich um einen Fehlalarm eines Sensors, dann fiel der Wasserdruck im Motor ab. Pech. Fleißigster Kilometerfresser am Donnerstag war der Finne Valtteri Bottas, der im Williams als erster Fahrer die 100-Runden-Marke knackte (116). Fernando Alonso kam im Ferrari auf 97. Die WM beginnt am 14. März in Melbourne. (sid, DER STANDARD, 21.2.2014)

  • Red Bulls Performance ist aktuell eher besorgniserregend.
    foto: ap/ hasan jamali

    Red Bulls Performance ist aktuell eher besorgniserregend.

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