AK fordert ÖIAG-Bekenntnis zu Beteiligung an Telekom

20. Februar 2014, 16:34
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AK OÖ-Präsident Kalliauer warnt vor Rückzug des Staates

Der Präsident der oberösterreichischen Arbeiterkammer, Johann Kalliauer, warnt vor einem Rückzug des Staates bei der Telekom Austria. Vielmehr sollte der Bund die Dividenden aus den Staatsanteil sowie einen Teil des Mobilfunk-Auktionserlöses von zwei Milliarden Euro für den Zukauf von Aktien verwenden.

"Fordern klares Bekenntnis"

"Wir fordern ein klares Bekenntnis der Republik zur Beteiligung der ÖIAG an der Telekom. In der Verfassung soll verankert werden, dass die Republik Österreich über die ÖIAG größte und bestimmende Eigentümerin bleibt", betont Kalliauer. Bestrebungen des Mobilfunkunternehmens America Movil, dessen Eigentümer der mexikanische Milliardär Carlos Slim ist, die Mehrheit in der Telekom zu übernehmen, müssten von der Republik Österreich verhindert werden.

In den vergangenen Wochen hatten sich die Indizien verdichtet, dass Slim an einem Syndikatsvertrag mit der ÖIAG arbeitet - also beide Gesellschafter künftig mit einer Stimme sprechen sollen. Weiters wird spekuliert, dass Slim seinen Anteil von derzeit 26,8 Prozent erhöhen könnte und somit größter Aktionär an der Telekom wird. Der Staat hält derzeit 28,4 Prozent. (APA, 20.02.2014)

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