Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich

24. Februar 2014, 12:20
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Wirtschaftliche Entwicklung Chinas drückt

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 27,99 Zähler oder 0,19 Prozent auf 14.837,68 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong rutschte um 179,68 Zähler (minus 0,80 Prozent) auf 22.388,56 Einheiten ab. Der Shanghai Composite gab 37,00 Punkte oder 1,75 Prozent auf 2.076,69 Punkte nach.

Mit leichten Gewinnen hingegen schlossen die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.105,84 Zählern mit einem Plus von 5,91 Punkten oder 0,19 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gewann knapp 0,7 Zähler oder 0,01 Prozent auf 5.450,10 Einheiten.

An den Leitbörsen in Asien drückten vor allem die Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung Chinas auf die Stimmung. Probleme am Immobilienmarkt sowie Währungsturbulenzen sorgten für Abschläge an den chinesischen Märkten und damit für negative Vorgaben, sagten Marktbeobachter.

Die Aktien von Belle International waren im Hongkonger Hang Seng Index die klaren Indexsieger. Sie schlossen mit einem deutlichen Plus von 5,91 Prozent bei 9,32 Hongkong Dollar. Ebenfalls im grünen Bereich notierten Hang Seng Bank mit einem Plus von 0,48 Prozent.

Aufgrund der Schwierigkeiten am chinesischen Immomarkt fanden sich in Hongkong die Papiere von Baufirmen und Bauträger im klar roten Bereich wieder. So notierten die Anteilsscheine von China Resources Land mit einem Minus von 5,74 Prozent bei 17,40 Hongkong Dollar. Auch die Aktien des Mischkonzerns New World Development verloren 1,73 Prozent.

Mit einem Aufschlag von 0,51 Prozent auf 1.775,00 Yen schlossen die Papiere von Sony in Tokio. Heute stehen unter anderem Sony am Mobile World Congress in Barcelona im Blickpunkt des Interesses. Am Kongress stehen günstige Smartphones im Mittelpunkt. Es geht dabei um einen riesigen unerschlossenen Markt. (APA, 24.2.2014)

 

 

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