FPÖ-Aussendung zur Ehrenrettung der Burschenschaften

19. Februar 2014, 18:45
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Die Tiroler Blauen fühlen sich berufen, die Haushalte über die Geschichte der Burschenschaften aufzuklären

Innsbruck - Die "Polit-Apartheid" habe wieder Saison. Heinz-Christian Strache und die Tiroler FPÖ beklagen bitter die Ungleichbehandlung, die ihnen widerfährt. In einer Aussendung an alle Innsbrucker Haushalte erklären sie derzeit, wie "politisch Andersdenkende", meinend Burschenschafter, zu Freiwild erklärt würden - und spielen damit auf Akademikerball und das Burschenschaftertreffen vergangenen November in Innsbruck an.

"Burschenschaften waren dafür verantwortlich, dass im 19. Jahrhundert Pressefreiheit und Demokratie erkämpft und die Zensur bekämpft wurde", heißt es im Schreiben. Dass Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer den Vertrag der Deutschen Burschenschaft mit der Messe aufkündigen ließ, erinnere an "totalitäre Tendenzen der Zwischenkriegszeit". Die FPÖ hat kürzlich Anzeige wegen Amtsmissbrauchs gegen sie erstattet. (mika, DER STANDARD, 20.2.2014)

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