Menschenrechtsgericht weist Caroline von Monacos Klage wegen Urlaubsfotos ab

19. Februar 2014, 12:44
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In Kenia aufgenommene Bilder waren 2002 erstmals erschienen

Straßburg - Eine Beschwerde von Prinzessin Caroline von Monaco (57) über Urlaubsfotos in der Regenbogenpresse hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) endgültig abgewiesen. Das Bild zeigte Caroline mit ihrem Ehemann Ernst August von Hannover in Kenia und war 2002 erstmals erschienen. Thema war die Vermietung von Ferienhäusern der Prominenz.

"Die Reichen und Schönen sind auch sparsam. Viele von ihnen vermieten ihre Villen an zahlende Gäste", hieß es in dem Blatt. Carolines Anwalt Matthias Prinz reagierte gelassen. "Der Gerichtshof bestätigt damit seine bisherige Rechtsprechung", sagte er am Mittwoch.

Im September 2013 hatte eine kleine Kammer des EGMR eine Beschwerde der Prinzessin über eine angebliche Missachtung ihres Privatlebens abgewiesen. Mit dieser Entscheidung des EGMR vom Dienstag, die Beschwerde nicht an die Große Kammer weiterzuleiten, wird das damalige Urteil rechtskräftig. (APA, 19.2.2014)

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