AT&S steigert Gewinn kräftig

19. Februar 2014, 09:58
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Konzernergebnis vervielfachte sich von 5,6 auf 30,4 Mio. Euro

Wien  - Der börsennotierte steirische Leiterplattenhersteller AT&S hat seinen Gewinn in den ersten drei Quartalen 2013/14 dank guter Werksauslastung kräftig gesteigert. Das operative Ergebnis (Ebit) verdoppelte sich gegenüber der Vorjahresperiode von 21,13 auf 43,46 Mio. Euro und das Konzernergebnis versechsfachte sich fast von 5,59 auf 30,44 Mio. Euro, geht aus dem aktuellen Quartalsfinanzbericht hervor.

Die "anhaltend gute Entwicklung des Ergebnisses auch im dritten Quartal" sei vor allem auf die "sehr gute Kapazitätsauslastung in allen Werken" und besonders auf die" weiterhin starke Nachfrage" nach hochwertigen Anwendungen bei den Mobile-Devices- und Automotive-Kunden zurückzuführen, schreibt der Vorstand in seinem Brief an die Aktionäre.

Die Ebit-Marge verbesserte sich im Berichtszeitraum von 5,2 auf 9,6 Prozent und der Gewinn je Aktie erhöhte sich von 0,24 auf 1,08 Euro. Zuwächse gab es auch bei den Verkaufserlösen, die um 11 Prozent von 405,12 auf 450,95 Mio. Euro zulegten.

Rückläufig entwickelte sich hingegen der Personalstand - die Zahl der Mitarbeiter (inklusive Leiharbeiter) wurde von durchschnittlich 7.321 auf 7.043 gekürzt.

Die Nettoverschuldung des Konzerns halbierte sich fast von 217,41 auf 112,3 Mio. Euro. Der Verschuldungsgrad sank deutlich von 71,3 auf 28,3 Prozent. Die Eigenmittelquote stieg von 42 auf 51,4 Prozent.

Im Hinblick auf die Saisonalität im vierten Quartal hält das Management den Angaben zufolge an seinem Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr 2013/14 fest.

Der Ausbau des neuen chinesischen Standortes in Chongqing "verläuft planmäßig", heißt es in dem seit heute, Mittwoch, vorliegenden Finanzbericht weiters. 2016 soll dort die Produktion von IC-Substraten anfahren, die etwa zur Verbindung von Prozessoren mit den Leiterplatten verwendet werden. AT&S will in diese neue Technologie einsteigen.

Die Unternehmensgruppe ist derzeit an sechs Produktionsstandorten aktiv: in Leoben-Hinterberg, Fehring (Steiermark) und Klagenfurt sowie in Ansan in Südkorea, Nanjangud in Indien und Shanghai in China. (APA, 19.2.2014)

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