US-Ölpreis mit etwas festerer Tendenz

19. Februar 2014, 14:35
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Gold etwas leichter - Dürre in Brasilien treibt Kaffeepreis nach oben

Der Ölpreis hat am frühen Mittwochnachmittag etwas fester gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 103,15 Dollar und damit 0,70 Prozent mehr als am Dienstag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 110,41 Dollar gehandelt.

Die anhaltende Kältewelle in den USA sowie die Erwartung gesunkener Heizölvorräte unterstützen weiterhin den WTI-Ölpreis, schreiben die Analysten der Commerzbank. Zwischenzeitlich ist der US-Ölpreis in der Nacht auf Mittwoch sogar über 103 Dollar je Barrel und damit auf den höchsten Stand seit vier Monaten gestiegen.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.318,75 Dollar und damit etwas tiefer zum Dienstagnachmittags-Fixing von 1.320,75 Dollar. Die Commerzbank-Experten verwiesen auf Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten deutlichen Anstieg beim Edelmetall. Seit Jahresanfang hat sich der Goldpreis zwischenzeitlich um bis zu zehn Prozent erhöht.

Sorgen um die anhaltende Dürre in Brasilien trieben zudem den Kaffeepreis in die Höhe. Zur Wochenmitte steht ein Plus von mehr als zweieinhalb Prozent zu Buche. Bereits am Vortag kletterte der Preis für Arabica-Kaffee um fast neun Prozent nach oben und damit nach Angaben der Commerzbank auf den höchsten Stand seit über einem Jahr. Aufgrund der sehr schwachen Niederschläge im wichtigsten Kaffee-Anbauland Brasilien befürchtet die weltgrößte Kaffeekooperative, Cooxupe, eine Einbuße bei der nächsten Ernte von bis zu 30 Prozent, heißt es in einem tagesaktuellen Kommentar der Commerzbank. (APA, 19.2.2014)

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