Euro mit 1,3759 Dollar kaum verändert

19. Februar 2014, 18:14
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Der Euro hat sich am Mittwoch nach deutlichen Kursgewinnen vom Vortag kaum verändert gezeigt. Gegen 18 Uhr wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,3759 Dollar gehandelt und damit nahezu zum gleichen Kurs wie am Dienstagabend.

In der Früh war der Euro noch auf 1,3773 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs gegen Mittag bei 1,3745 (Dienstag: 1,3731) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7275 (0,7283) Euro.

Am Nachmittag stützten wie bereits am Vortag enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA den Euro. Am Abend rückt die Veröffentlichung des Protokolls der letzten Zinssitzung der US-Notenbank Fed ("Minutes") in den Fokus. Analysten rechneten trotz der zuletzt ernüchternden Wirtschaftsdaten mit Signalen für eine weitere Drosselung der zur Konjunkturbelebung aufgelegten Anleihekäufe.

Angesichts der jüngsten US-Konjunkturdaten mache sich am Devisenmarkt bereits Enttäuschung breit, heißt es in einem Kommentar des Bankhauses Metzler. Zu Beginn des Jahres hatten die meisten Volkswirte einen vergleichsweise kräftigen Aufschwung in den USA erwartet. Mittlerweile neige der Dollar aber schon seit Tagen zur Schwäche und der Euro bekomme im Gegenzug Auftrieb, schreiben die Experten. "Noch ist es aber zu früh, die hochgesteckten Erwartungen für die US-Wirtschaft zu korrigieren, da bei der einen oder anderen Konjunkturzahl auch der Kälteeinbruch in den USA übel mitspielt."

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8251 (0,8233) britische Pfund, 140,08 (140,77) japanische Yen und 1,2214 (1,2221) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.320,50 (1.320,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30.320,00 (30.300,00) Euro. (APA, 19.2.2014)

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