Schwedische Polizei teilt Ermittlungsdetails über WhatsApp

18. Februar 2014, 11:26
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Außenstehender versehentlich zu Gruppe hinzugefügt

Der schwedischen Polizei ist eine peinliche Panne passiert. Ermittler in Stockholm haben Details über Einsätze über das Messaging-Programm WhatsApp ausgetauscht. Dabei hat ein Beamter versehentlich einen Außenstehenden zur Chatgruppe hinzugefügt, der somit alles mitlesen konnte. 

Fotos und Strafregisterauszüge

Gegenüber "Computer Sweden" schilderte der IT-Manager Jan Svärdhagen, der versehentlich die Kommunikation mitlesen konnte, den Vorfall. Auch die schwedische Polizei hatte er informiert. Demnach haben die Beamten unter anderem Fotos und Strafregisterauszüge über die App geteilt. 

Schneller Kommunikationskanal

Der Beamte, der Svärdhagen durch ein Versehen in die Gruppe hinzugefügt hatte, entschuldigte sich für den Fehler. Er verteidigte den Einsatz von WhatsApp jedoch damit, dass die Polizei einen schnellen Kommunikationskanal benötige. Dabei würden nur "harmlose" Informationen darüber geteilt. 

Blackberrys zu teuer

Eigentlich habe die Polizei ausschließlich Blackberrys für solche Zwecke genehmigt. Diese seien allerdings zu teuer. WhatsApp hingegen wurde schon öfter von Sicherheitslücken heimgesucht und gilt als eher unsicherer Kommunikationsweg. (red, derStandard.at, 18.2.2014) 

  • WhatsApp: für sensible Kommunikation ungeeignet.
    foto: apa/dpa

    WhatsApp: für sensible Kommunikation ungeeignet.

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