Dünnere Smartphones sind anfälliger für Displaybruch

18. Februar 2014, 12:32
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Neue Geräte setzten oft auf stabile Gehäusematerialien. Die Schwachstelle ist aber meist der Bildschirm

Laut einem Artikel von Wired stellt die Verwendung von härterem Material für die Hülle der Smartphones nicht zwingend zusätzlichen Schutz vor Displaybruch dar. Die Geräte werden immer dünner und härter, dabei bleibt aber die Stärke des verbauten Bildschirms meist unverändert. Dadurch wird ein Bruch desselben zusätzlich begünstigt. Wichtiger als das Gehäusematerial ist das strukturelle Design des Geräts.

Stichwort "geplante Obsoleszenz"

Durch die Verwendung von Materialen wie Gorilla Glass oder vergleichbarer Produkte anderer Hersteller könnte diese Gefahr deutlich verringert werden. Doch wird gerade hier oft zugunsten eines ansprechenderen Gehäuses gespart. Herstellern von Elektrogeräten wie Smartphones wird oft vorgeworfen, ihre Geräte nicht im Sinne einer langen Lebensdauer zu konstruieren. Auch wird die Wartung zunehmend erschwert. So können anfällige Geräteteile wie Akku oder eben das Display meist nur noch von Fachleuten mit dem entsprechenden Werkzeug gewechselt werden. (red, derStandard.at, 18.2.14)

  • Die meisten Handynutzer haben es schon erlebt: Ein gebrochenes Display
    foto: derstandard.at

    Die meisten Handynutzer haben es schon erlebt: Ein gebrochenes Display

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