iOS 7: Auto-Updates saugen am Datentarif

18. Februar 2014, 10:00
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Apps verbrauchen bis zu dreistellige Mbyte-Werte durch automatisches Laden

Eine der größten Neuerungen von Apples mobilem Betriebssystem iOS 7 könnte für Ärger bei Mobilfunkkunden sorgen: Die sogenannte "Hintergrundaktualisierung" ermöglicht es Apps, sich dauernd automatisch neu zu laden. Öffnet der User die Anwendung, sind ohne Wartezeit die neuesten Informationen verfügbar. Klingt praktisch, sorgt aber für hohen Datenverbrauch – vor allem, da viele Apps sehr bildlastig sind.

Ungewolltes Aufbrauchen des Datenvolumens

Manche Apps zeigen sich dank Hintergrundaktualisierung für hunderte Mbytes verantwortlich, sodass bei einigen Kunden schnell das freie Datenvolumen ihres Mobilnetzvertrags aufgebraucht werden könnte. Der Datenverbrauch kann in den Einstellungen unter "Mobiles Netz" abgelesen werden.

Kann manuell deaktiviert werden

Laut Heise bleiben Nutzern zwei Möglichkeiten, den Datenkonsum zu verhindern: Man kann die Hintergrundaktualisierung generell verbieten oder der App nur Zugriff im WLAN gestatten. Bei letzterer Option funktioniert die Anwendung allerdings gar nicht mehr im Mobilnetz. Es ist allerdings zu erwarten, dass künftig Entwickler von Apps mehr Auswahlmöglichkeiten bezüglich der Hintergrundaktualisierung in ihre Anwendungen einbauen werden. (fsc, derStandard.at, 18.2.2014)

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Heise

  • Vorteil der Hintergrundaktualisierung: Die App muss nach dem Öffnen nicht mehr neu laden. Das sorgt allerdings für ständigen Datenverbrauch.
    foto: reuters/kim kuyng hoon

    Vorteil der Hintergrundaktualisierung: Die App muss nach dem Öffnen nicht mehr neu laden. Das sorgt allerdings für ständigen Datenverbrauch.

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