Euro erhält im späten Handel Auftrieb

18. Februar 2014, 17:21
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Wien - Der Euro hat am Dienstag im späten europäischen Handel etwas Terrain zum US-Dollar gewonnen. Gegen 17.00 Uhr notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,3753 Dollar. Der EZB-Richtkurs war heute mit 1,3731 Dollar fixiert worden, heute Früh tendierte die Gemeinschaftswährung bei 1,3715 Dollar.

Nach einem eher ruhigen Vormittagshandel erhielt der Euro am Nachmittag Auftrieb von schwachen US-Daten. So ist in der Region um New York die Stimmung in den Industrieunternehmen im Februar unerwartet stark eingebrochen. Der Empire-State-Index sank von 12,51 Punkten im Vormonat auf 4,48 Zähler. Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang auf 8,50 Punkte gerechnet. Daneben ist auch der NAHB-Wohnungsmarktindex von 56 Punkten im Vormonat auf 46 Punkte und damit so stark gefallen wie noch nie.

Die am Vormittag veröffentlichten ZEW-Indizes bewegten den Euro dagegen kaum. Während die ZEW-Konjunkturerwartungen im Februar überraschend stark gefallen waren, wurde die aktuelle Wirtschaftslage deutlich günstiger beurteilt.

Das Londoner Nachmittags-Fixing für den Goldpreis wurde mit 1.320,75 Dollar/Feinunze ermittelt. Das Vormittags-Fixing lag heute bei 1.314,00 Dollar. Am Vortag wurde ein Nachmittags-Fixing von 1.327,50 Dollar festgestellt. (APA, 18.2.2014)

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