Zwischenfall im Gelben Meer

19. August 2003, 10:04
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Nordkoreanisches Schiff dringt in Südkoreas Hoheitsgewässer ein

Seoul - Ein nordkoreanisches Schiff ist am Montag in südkoreanisches Hoheitsgewässer im Gelben Meer eingedrungen. Eine südkoreanische Schiffspatrouille habe fünf Schüsse auf das Schiff aus dem Norden abgefeuert, teilte der Generalstab in Seoul mit. Das nordkoreanische Zehn-Tonnen-Boot sei eine halbe Meile weit in südkoreanisches Gewässer vorgedrungen und nach sechs Minuten wieder in den Norden zurückgekehrt. Es handle sich um die 15. Grenzverletzung auf hoher See durch Nordkorea in diesem Jahr.

USA und Südkorea simulieren bei Manöver Krieg mit Nordkorea

Am Montag hatten die Streitkräfte der USA und Südkoreas nach Angaben der Regierung aus Seoul mit ihrem bisher größten gemeinsamen Manöver begonnen. 14.000 US-Soldaten seien an dem zwölftägigen Manöver "Ulchi Focus Lens" in Südkorea beteiligt, bei dem es um die computergestützte Simulation eines Kriegs mit Nordkorea geht, teilte ein US-Militärsprecher mit. Die nordkoreanische Regierung hatte die Übung als Vorbereitung eines Angriffskrieg kritisiert. (APA/AFP)

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