Kabinenpredigt und Geldstrafe

22. August 2003, 16:36
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Sturm-Präsident Hannes Kartnig sagte den Spielern "seine Meinung", Verteidiger Strafner hofft, dass "alle kapiert haben, um was es geht"

Graz - Sturm-Präsident Hannes Kartnig verhängte in Reaktion auf die schwache Leistung seiner Mannschaft im Spiel in Pasching Geldstrafen: "Jeder, der gegen Pasching dabei war, hat eine Geldstrafe von 10.000 Schilling bekommen", so Kartnig. Das macht exakt 727 Euro.

Die präsidiale Standpauke gab es dagegen gratis: "Ich habe ihnen meine Meinung gesagt, alles ist besprochen worden", erklärte Kartnig danach. Die nächste Chance zur Wiedergutmachung bietet sich den Sturm-Kickern am Samstag gegen das punktlose Schlusslicht SV Salzburg. Für Verteidiger Gerald Strafner steht nach der Kabinenpredigt fest, dass "alle kapiert haben, um was es geht". Wie die Mannschaft intern auf die Geldstrafe reagiert, steht laut Strafner noch nicht fest. Der Gang zur Spieler-Gewerkschaft wird jedoch höchstwahrscheinlich ausbleiben. "Wir müssen ruhig bleiben und mit Leistung darauf reagieren. Dann gibt es ja vielleicht einmal wieder eine Extra-Prämie", meinte Strafner.

Des Ex-Teamspieler hofft, dass nun das Schlimmste hinter den Grazern liegt: "Pasching war der negative Höhepunkt. Wir hoffen alle auf Besserung, jeder ist gefordert. Wir müssen das wenige Positive aus den bisherigen Partien rauskitzeln, kämpfen und Vollgas geben." (APA/red)

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    Der Chef hat "seine Meinung" gesagt

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