Nepal: Friedensgespräche in der Sackgasse

21. August 2003, 14:09
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Trotz ergebnisloser Beendigung sieht Regierung kein Scheitern

Nepalgunj/Nepal - Die Friedensgespräche zwischen maoistischen Rebellen und der Regierung in Nepal sind am Dienstag ohne einen Durchbruch zu Ende gegangen. Beide Seiten vereinbarten jedoch weitere Treffen, wie Informationsminister Kamal Thapa vor Journalisten in Nepalgunj sagte. Er betonte, dass die Friedensverhandlungen nicht gescheitert seien. Die dreitägigen Gespräche fanden in der Rebellenhochburg Hapure statt, knapp 400 Kilometer westlich der Hauptstadt Kathmandu.

Die nepalesischen Rebellen kämpfen seit sieben Jahren für die Abschaffung der konstitutionellen Monarchie zu Gunsten eines sozialistischen Staats. Mehr als 7.000 Menschen wurden in dem Konflikt getötet. Im Jänner erklärten die Rebellen einen Waffenstillstand. (APA/AP)

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    Der Anführer der Maoisten, Babu Ram Bhattrai (rechts) bei einer Pressekonferenz vor den Gesprächen

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