China verzichtet auf Microsoft

24. August 2003, 09:37
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Behörden werden auf eigene Software umgestellt – Misstrauen gegen den Softwarekonzern spielt eine große Rolle

Der erhoffte Siegeszug von Microsoft auf dem chinesischen Markt hat einen empfindlichen Dämpfer erfahren: Die Regierung des Landes hat nun beschlossen, Behörden-PCs mit eigener Software statt mit dem Produkt der Redmonder auszustatten, dies berichten chinesische Tageszeitungen.

Alternative

Zum Einsatz kommen soll dabei WPS Office 2002 der chinesischen Softwareschmiede Kingsoft, die Software wurde zuletzt von Microsoft in großen Teilen vom Markt gedrängt, nachdem der Hersteller Kingsoft zuvor beinahe eine Monopolstellung hatte. Ein Argument bei der Entscheidung war sicherlich, dass WPS Office der Regierung wesentlich billiger komme, ein wichtiger Punkt seien aber auch Sicherheitsbedenken und mangelndes Vertrauen gegenüber Microsoft gewesen. (apo)

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