Wie kommen Flüsse zu ihrem Geschlecht?

17. August 2003, 19:00
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... und wie ganze Länder? "Der" Sudan, "die" Schweiz, ... "das" Österreich?

Premiere! Erstmals kommt unsere Frage der Woche aus dem Bereich der Geografie (wenn wir mal die Standortsuche des Bergs der Freude ausklammern wollen ...).

GewinnerInnen wurden alte Bekannte unserer Rubrik, nämlich Joachim + Karin Miesbauer-Hermetschläger. Hier der Wortlaut ihrer Frage Wie kommen die Flüsse zu ihrem Geschlecht?

"Warum ist die Donau weiblich, der Rhein aber männlich? Warum sind Österreichs Flüsse fast durchwegs weiblich (die Drau, die Mur, die Enns) - außer ein paar, die auch durch Deutschland fließen (der Lech, der Inn), und was ist mit dem Kamp? Warum heißt es die Seine, die Themse, die Wolga, aber der Tiber, der Ebro, der Don? Und warum sind außereuropäische Flüsse fast immer männlich (der Nil, der Mississippi, der Amazonas)?"

... und weil es sich anbietet, wollen wir dies um die Variable Länder ergänzen: Warum gibt es einige wenige Staaten, denen ein grammatikalisches Geschlecht zugeordnet wird (die Ukraine, die Schweiz - genauso wie der Sudan, der Irak, der Tschad)? Wo liegen hier die Gemeinsamkeiten? - Und warum werden alle Staaten, die nicht zu dieser Minderheit gehören, trotzdem nicht mit einem folgerichtigen das bedacht?
(red)

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