Pixelpark verringert Verluste im ersten Halbjahr 2003

24. August 2003, 09:27
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Fehlbetrag von 4,4 Millionen Euro - Umsatz drastisch geschrumpft

Der angeschlagene Internet-Dienstleister Pixelpark hat seine Verluste im ersten Halbjahr 2003 spürbar verringert. Von Jänner bis Juni stand unter unter dem Strich ein Fehlbetrag von 4,4 Millionen Euro nach minus 21,2 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Freitag in Berlin mitteilte.

Rückgang

Angesichts der laufenden Sanierung schrumpfte der Umsatz drastisch auf 6,5 Millionen Euro (Vorjahr: 25,9 Millionen Euro). Der Geschäftsrückgang habe im zweiten Quartal aufgehalten werden können, hieß es. Dennoch bleibe der Markt schwierig. Pixelpark strebt 2004 schwarze Zahlen an.

Unzufrieden

Mit dem Ergebnis des ersten Halbjahres könne das Unternehmen nicht zufrieden sein, sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Riese. Die Nachfrage sei weiterhin äußerst zurückhaltend. Für die zweite Hälfte des Jahres werde aber ein verstärkter Auftragseingang erwartet, erst dann werde auch die geringere Kostenbasis voll zu spüren sein. Bei der Hauptversammlung am 26. August in Berlin solle die strategische Neuausrichtung des Konzerns beschlossen werden.

Schwach

Pixelpark, einer der einstigen Stars am Neuen Markt, macht seit längerer Zeit Verluste und war durch interne Machtkämpfe geschwächt. Nach drastischem Personalabbau sank die Zahl der Beschäftigten von einst 1200 auf 200. Das Unternehmen will sich nach dem Rückzug aus Auslandsaktivitäten auf den deutschsprachigen Raum konzentrieren. (APA)

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