Spatenstich für den Windpark Pama

14. August 2003, 16:00
posten
Pama - Die Windkraft im Burgenland boomt. Am Donnerstag haben die BEWAG und ihre Tochter Austrian Wind Power mit dem Spatenstich für den Windpark Pama (Bezirk Neusiedl am See) ihre Initiativen zur Nutzung dieser Alternativenergie fortgesetzt. Sollten auch alle weiteren geplanten Projekte in Parndorf, Kittsee und Neudorf/Neuhof realisiert werden, können zusammen mit dem bestehenden und im Bau befindlichen Windparks jährlich 820 Mio. kWh erzeugt werden, was dem Verbrauch von zwei Drittel aller burgenländischen Stromkunden entspricht. 600 Mio. kWh werden aus dem BEWAG-Bereich kommen, 220 Mio. kWh aus Windparks anderer Betreiber.

In Pama werden mit einem Investitionsaufwand von 12 Mio. Euro acht Windräder errichtet, die jährlich insgesamt 21 Mio. kWh erzeugen. Das kommt dem Verbrauch von 5.700 Haushalten gleich. Jedes Windrad sorgt für eine jährliche CO2-Reduktion von 1,8 Mio. Kilogramm sowie eine Erdöl-Ersparnis von 170.000 Litern. Projektentwickler ist die Austrian Wind Power, eine 100-Prozent-Tochter der BEWAG.

"Wir haben keine hohen Berge und keine großen Flüsse im Burgenland. Deshalb hatten wir bisher auch keine nennenswerte Energieerzeugung. Das wird künftig anders", betonte BEWAG-Vorstandssprecher Hans Lukits. Die Parndorfer Platte sei ein gut geeigneter Standort für die Windkraft. Mit den geplanten Maßnahmen könne die BEWAG ihre Existenz langfristig absichern, so Lukits. "Sie wird zum wichtigsten Windstrom-Produzenten Österreichs."

Die BEWAG setzt seit Jahren auf einen sauberen Mix aus Wasser- und Alternativenergie. "Unser Engagement in diesem Bereich hat uns von Umweltorganisationen wie Greenpeace und Global 2000 Lob als Vorreiter unter den etablierten Energieversorgern eingebracht", erinnerte BEWAG-Vorstand Günther Ofner. (APA)

Share if you care.