Wiener "Citybikes" verbessert

22. August 2003, 15:46
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Rücktrittbremse und kürzere Pedalkurbeln - bis Ende 2004 sind 70 Terminals mit rund 1.000 "Citybikes" geplant

Wien - Seit Mitte Juni ist in Wien der Viennabike-Nachfolger "Citybike" regulär in Betrieb. Nach den ersten Praxiserfahrungen wurden die elektronisch entlehnbaren Fahrräder nun verbessert: Sie sind ab sofort mit verkürzten Pedalkurbeln und Rücktrittbremse ausgestattet. Die alten Testbikes wurden aus dem Verkehr gezogen und dienen dem Betreiber "Gewista" nur noch als Ersatzteillager.

Mehr Sicherheit für Gelegenheitsradler

Durch die kürzeren Kurbeln soll die Gefahr des Bodenkontakts in Kurven verringert werden. Mehr Sicherheit für Gelegenheitsradler dürfte auch der Umstieg auf altbewährte Rücktrittbremsen bringen. Die Testmodelle waren am Hinterrad noch mit einer Felgenbremse ausgestattet. Verändert wurde auch der Lenkervorbau: Er ist jetzt etwas höher und sorgt für eine aufrechtere Sitzhaltung.

Entlehnen kann man die Räder derzeit erst an einer Handvoll Stationen in der Innenstadt. Das Netz soll aber schrittweise erweitert werden. Bis Ende 2004 ist die Errichtung von insgesamt 70 Terminals mit rund 1.000 "Citybikes" geplant. (APA)

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