Krankenkassen: Verwaltungskosten 2002 um 6,5 Prozent gestiegen

17. August 2003, 18:13
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Burgenland und Kärnten mit höchsten Verwaltungsaufwand, Steiermark mit geringstem

Wien - Der Verwaltungsaufwand der neun Gebietskrankenkassen lag im Jahr 2002 bei 3,07 Prozent. Den größten administrativen Aufwand wies laut Rechnungsabschluss die GKK Burgenland mit 4,0 Prozent auf. Die geringsten Kosten fielen in der Steiermark (2,76) und in Niederösterreich (2,87) an. Bei acht von neun Gebietskrankenkassen stiegen die Verwaltungskosten gegenüber dem Jahr 2001 an. Lediglich Salzburg konnte sie um 3,4 Prozent senken.

Einen besonders starken Anstieg (+ 19,0 Prozent) gab es bei der GKK Burgenland. Auch in der Steiermark, in Vorarlberg, in Tirol und in Oberösterreich gab es Anstiege von zwischen acht und zehn Prozent. In Niederösterreich, Kärnten und Wien stiegen die Verwaltungskosten zwischen drei und sechs Prozent an. Im Schnitt ergibt sich daraus ein im Jahr 2002 um 6,5 Prozent höherer Aufwand bei den neun Gebietskrankenkassen als im Jahr 2001.

Im Hauptverband der Sozialversicherungsträger betont man allerdings, dass der Verwaltungsaufwand pro Versichertem zwischen 1999 und 2003 von 64 Euro auf 58 Euro gesenkt werden konnten. Alle Krankenkassen zusammen (also auch Gewerbliche, Bauern, Eisenbahner oder Betriebskassen) haben heuer einen Verwaltungsaufwand von 344 Millionen Euro. Dieser Wert lag 1999 noch bei 354 Mio., 2001 bei 343 Mio. (APA)

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